Complex Pharmaceuticals startet den Bau eines hochmodernen Produktions- und Verpackungswerks in Traiskirchen bei Wien. Ab Ende 2026 sollen dort Arzneimittel hergestellt und sekundär verpackt werden. Bis 2028 entstehen über 60 Arbeitsplätze heißt. Produktionskompetenz nach Europa zurückzuholen und die Versorgung zu stärken, schreibt sich das Start-up auf die Fahnen.
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Die geplanten EU-Reformen der Gentechnikregeln kommen voran: Der Umweltausschuss des Europaparlaments stimmte der vorliegenden Einigung zu. Bei CRISPR/Cas entfällt Prüfung und Kennzeichnung, bei stärkeren Genommodifizierungen gelten weiter strenge Auflagen. Der selbe Ausschuss hatte schon 2024 so abgestimmt. Entscheiden wird das Parlament in wenigen Wochen.
Davy De Wilde übernimmt Anfang Februar die Position des Chief Commercial Officer bei der Kufsteiner Single Use Support.
Bereits im Dezember hat Sebastian Heiner bei Greiner Bio-One International, der Medizintechniksparte von Greiner, die Position des CEO übernommen. Er soll die nächste Wachstumsphase des Unternehmens vorantreiben.
Aus den Inkubator-Laboren von MaXL heraus, die von der Clusterorganisation BioM im Gründerzentrum IZB Martinsried betrieben werden, haben die Enzymspezialisten von Twogee Biotech eine Seedfinanzierung über 2 Mio. Euro abschließen können. Neben einschlägigen Finanzierungsinstitutionen wie dem HTGF und Bayern Kapital beteiligt sich auch das Recycling-Unternehmen Heinz, um die Umwandlung von Biomasseresten zu Wertstoffen voranzutreiben.
Kylie Jimenez wird im März die neu geschaffene Position des Chief People Officers bei der Mainzer BioNTech antreten. Gleichzeitig wird sie Mitglied des Vorstands, dem dann sieben Mitglieder angehören werden.
Boehringer Ingelheim setzt seine internationale Einkaufstour für innovative Wirkstoffe fort – und landet erneut in China. Der deutsche Pharmakonzern ging Ende Januar eine Lizenz- und Entwicklungskooperation mit der in Shanghai ansässigen Simcere Pharmaceutical Group ein, um einen neuartigen bispezifischen Antikörper gegen entzündliche Darmerkrankungen (IBD) voranzubringen. Der frühe Entwicklungsstand in der Präklinik verursacht dennoch einen hohen Preis: der Deal überschreitet im möglichen Gesamtvolumen die Milliardengrenze.
Seamless Therapeutics aus Dresden startet mit Eli Lilly eine globale Forschungskooperation zur Entwicklung von Gentherapien gegen genetisch bedingten Hörverlust. Grundlage ist eine Gene-Editing-Plattform mit spezifischen Rekombinasen, die an der TU Dresden unter Frank Buchholz erforscht wurden. Für Seamless sind bei Erfolg bis zu 1,1 Mrd. US-Dollar möglich.
Die Dresdner Experten für die sequenzgenaue Reperatur von Genen, Seamless Therapeutics, starten mit der Pharmafirma Eli Lilly eine globale Forschungskooperation zur Nutzung der Technologieplattform spezifische Rekombinasen für die Entwicklung von Gentherapien gegen Hörverlust. Für Seamless kann bei günstigem Verlauf der Kooperation eine Gesamtfinanzierung von bis zu 1,1 Mrd. US-Dollar entstehen.
Roche hat positive Phase II-Ergebnisse für den dualen GLP-1/GIP-Rezeptoragonisten CT-388 zur Behandlung von Adipositas vorgelegt. In der Studie erzielte eine wöchentliche Injektion bei der höchsten Dosis (24 mg) nach 48 Wochen einen placeboadjustierten Gewichtsverlust von 22,5% (p<0,001) ohne Plateau. Der Wirkstoff stammt von Carmot und muss subkutan injiziert werden.


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