Nach mehr als dreißig Jahren hat sich Michael Carus Anfang März wie geplant aus der Geschäftsführung des nova-Instituts (Hürth) zurückgezogen. Er bleibt dem Forschungs- und Beratungsunternehmen jedoch als Senior Advisor und Gesellschafter eng verbunden.
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Die Avelios Medical GmbH und SAP bündeln ihre Kräfte. Der Softwarekonzern beteiligt sich mit einem strategischen Investment an dem Münchner Start-up. Beide Partner arbeiten an einer neuen digitalen Infrastruktur für Krankenhäuser.
Heidelberg Pharma verkauft weitere Anteile an künftigen Lizenzgebühren aus der Telix-Krebsdiagnostik, die ursprünglich von der Münchner Wilex AG stammt. Damit erhält das Unternehmen, das selbst mit dem Schwerpunkt Antikörper-Wirkstoff-Konjugate in der klinischen Entwicklung steht, eine Vorabzahlung von 20 Mio. US-Dollar, sichert die eigene Finanzierung bis 2027, und wird bei einer möglichen Zulassung nochmals einige Millionen erhalten. Nur in der langfristigen möglichen Teilhabe an Umsatzerlösen verzichtet Heidelberg Pharma auf einige Anteile.
Rückschlag nach Hoffnungsschimmer: Roche-Wirkstoff Giredestrant liefert gemischte Studiendaten. Der Schweizer Pharmakonzern Roche hatte mit seinem experimentellen Brustkrebsmedikament Giredestrant – ein oral einzunehmener Degrader-Wirkstoff – zuletzt große Hoffnungen geweckt. Mehrere klinische Studien hatten darauf hingedeutet, dass der Wirkstoff eine wichtige Rolle in der Behandlung hormonabhängiger Brusttumoren spielen und er sich für das Unternehmen zum Blockbuster entwickeln könnte. Nun hat, während die Zulassungsanträge bereits eingereicht wurden, eine wichtige Phase III-Studie ihr primäres Ziel verfehlt.
Die Reaktion der Börse ist eindeutig: Minus 7% geht es in den Keller, nachdem in einer entscheidenden Phase III-Studie der Brustkrebswirkstoff Giredestrant keine signifikante Verlängerung des progressionsfreien Überlebens zeigte. Trotz des Rückschlags sieht Roche jedoch weiter Potenzial nach positiven Daten anderer Studien und weiteren laufenden Phase III-Programmen.
Zweitindikationspatente vor dem EPG – neue Maßstäbe für FTO und Rechtsdurchsetzung
Flexible Sicherheitskonzepte sind für forschende und technologisch führende Unternehmen unverzichtbar. Maßgeschneiderte All-Risk-Lösungen schützen Werte, Prozesse und Innovationen und sorgen dafür, dass der Betrieb jederzeit verlässlich abgesichert ist.
Die Schweizer Lonza Group treibt den Umbau zum reinen CDMO voran. Der Konzern verkauft sein Geschäft mit Kapseln und Gesundheitsinhaltsstoffen (CHI) für rund 2,3 Mrd. CHF an Lone Star Funds. Lonza erhält 1,7 Mrd. CHF sofort, behält jedoch eine Beteiligung von 40 % sowie eine bevorzugte Beteiligung an einem späteren Exit. Ein Teil des Erlöses geht an die Aktionäre.
Beim oberbayerischen Implantat-Spezialisten AMW GmbH kommt es zum Investorenwechsel: Mehrere Altgesellschafter, darunter Bayern Kapital, steigen aus. Der Healthcare-Investor SHS Capital dagegen reinvestiert – ein seltenes Signal für anhaltendes Vertrauen in die nächste Wachstumsphase.
Frühe Daten aus der klinischen Entwicklung der DARPin-Moleküle von Molecular Partners in Kombination mit Radioisotopen zeigen eine zielgenaue Verteilung am Tumor. Mit dem Einschwenken auf die Radioliganden-Bewegung haben sich die Schweizer zwar in einen bereits fahrenden Zug gesetzt, geben der eigenen Technologieplattform damit aber einen frischen Impuls. Der Wirksamkeitsnachweis steht jedoch noch aus.

nova-Institut GmbH
Avelios Medical GmbH
Heidelberg Pharma AG
F.Hoffmann-La Roche Ltd.
Dr. Anna Katharina Heide, ambidexIP
ALTRO Innovativ-Versicherungsmakler GmbH
AMW GmbH
Molecular Partners AG