Schlagwortarchiv für: KI

Ein mobiles Assistenzsystem, das Extended-Reality-Brillen mit Künstlicher Intelligenz kombiniert, soll Menschen mit Sehbehinderung künftig in ihrem Arbeitsalltag unterstützen. Entwickelt wird es in den kommenden Jahren gemeinsam von Forschern am KIT und am Fraunhofer IOSB.

Erstmals haben Forscher mit Hilfe generativer KI vollständige Bakteriophagen-Genome entworfen, im Labor hergestellt und funktionierende Bakterien-Viren daraus gewonnen. Die Arbeit, die aktuell in Science publiziert wurde, zeigt das Potenzial für neue Phagentherapien – verschärft aber auch die Frage, wie sich solche biologischen Designwerkzeuge kontrollieren lassen.

Das Berliner Unternehmen Nia Health und das Biopharma-Unternehmen AbbVie Deutschland bündeln ihre Kräfte, um gemeinsam die Weiterentwicklung einer KI-gestützten Versorgungslösung für Neurodermitis-Patienten voranzutreiben. Ziel der seit Juli 2026 bestehenden Kooperation ist es, die Dokumentation des Krankheitsverlaufs im Alltag zu verbessern und Ärzte bei der Bewertung des Schweregrads der Erkrankung zu unterstützen.

Der globale Venture-Capital-Markt hat im ersten Halbjahr 2026 mit Finanzierungen von insgesamt 506 Mrd. US-Dollar einen neuen Rekord erreicht. Nach Daten von Dealroom entfiel dabei der überwiegende Teil des Wachstums auf den Bereich Künstliche Intelligenz. KI-Unternehmen sammelten 77% des weltweit investierten Risikokapitals ein – und das ausschließlich bei Unternehmen, deren Geschäftsmodell wirklich im Kern auf KI basiert. Alle anderen Tech-Bereiche bleiben meilenweit dahinter zurück.

Speziell trainierte Spürhunde und massenspektrometrische Analysen, kombiniert mit Machine-Learning-Verfahren, erkennen Geruchssignaturen von Long COVID. Forscher aus Braunschweig und Hannover sehen darin einen vielversprechenden Ansatz für innovative Diagnoseverfahren.

Rund anderthalb Jahre nach seiner Seed-Finanzierung hat das im Wiener Vorort Klosterneuburg ansässige TechBio-Unternehmen Graph Therapeutics seine Finanzierung auf insgesamt mehr als 10 Mio. US-Dollar ausgebaut. Eine neue Runde über 5 Mio. US-Dollar soll den Übergang von der Technologieplattform zur eigenen Wirkstoffentwicklung beschleunigen.

Im Projekt „Individualisierte Patientenmodelle in der Intensivmedizin“ (IPI) sollen mathematisch fundierte digitale Werkzeuge entwickelt werden, die Intensivmediziner bei ihrer Arbeit unterstützen und eine individuellere intensivmedizinische Behandlung der Patienten ermöglichen.

Eine aktuelle Studie zeigt, dass KI-Modelle in der Pathologie durch die Herkunft der Gewebeproben beeinflusst werden, was sich auf das Auswertungsergebnis auswirken kann. Ein interdisziplinäres Forscherteam hat mit PathoROB einen Bewertungsmaßstab entwickelt, der dieses Problem aufgreift.

Novartis baut die Partnerschaft mit Orionis aus bei einem Dealvolumen von bis zu 1,4 Mrd. US-Dollar. Die Molecular-Glue-Technologie von Orionis Biosciences scheint auch für andere Pharmafirmen hochinteressant zu sein. Novartis war erstmals 2020 an Orionis kleben geblieben.

Die Hamburger Evotec SE platziert eine Anleihe über 116 Mio. Euro nach eigenen Angaben erfolgreich. Ursprünglich waren 125 Mio. Euro angepeilt, doch die Verkleinerung des Volumens ist nicht das, was die Aktionäre umtreibt. Dort werden keine Investitionen in das laufende Restrukturierungsprogramm „Horizon“ begrüßt, sondern man wäre froh, wenn inhaltliche Fortschritte und neue Partnerschaften verkündet werden würden. Mit dem Knalleffekt der Milliardenfinanzierung von Isomorphic sollte man an der Elbe deutlich aufgewacht sein, oder ist man längst in Sachen KI-Anwendung unterwegs?

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Entdecken Sie eines der innovativsten Life-Science-Ökosysteme Europas 

Am 3. Februar 2027 kehrt die life – the biomedical convention ins Heidelberg Congress Center zurück. Rund 500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Unternehmerinnen und Unternehmer, Investorinnen und Investoren sowie Führungskräfte aus Deutschland und den Nachbarländern kommen zusammen, um die Zukunft der Biomedizin zu gestalten. 

Veranstaltet vom bioRN Life Science Cluster eröffnet die Konferenz einen einzigartigen Zugang zu einem der leistungsstärksten Life-Science-Ökosysteme Europas. Die Metropolregion Rhein-Neckar vereint exzellente Forschungseinrichtungen, weltweit führende Pharmaunternehmen, innovative mittelständische Unternehmen und eine dynamisch wachsende Start-up-Szene. Hier treffen wissenschaftliche Spitzenforschung und Unternehmertum aufeinander – und aus Ideen entstehen Innovationen mit echtem Nutzen für Patientinnen und Patienten. 

Das wissenschaftliche Programm gliedert sich in zwei sich ergänzende Themenfelder. Der Track „Biomedical Innovations“ präsentiert wegweisende Forschungsergebnisse, neue Technologien und erfolgreiche Beispiele für den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Anwendung. Der zweite Track „AI in Health“ zeigt, wie Künstliche Intelligenz die biomedizinische Forschung und Gesundheitsversorgung grundlegend verändert – von KI-gestützter Wirkstoffentwicklung und Computational Biology über digitale Pathologie bis hin zu Präzisionsmedizin und datengetriebener Diagnostik. Darüber hinaus stehen zentrale Fragen zu Regulierung, Datenintegration sowie den veränderten Rollen von Forschung, Medizin und Industrie im Zeitalter der KI im Mittelpunkt. 

Mehr als 30 Aussteller präsentieren neueste Technologien, Dienstleistungen und Innovationen. Die begleitende Ausstellung bildet den zentralen Treffpunkt der Veranstaltung und bietet ideale Voraussetzungen für den fachlichen Austausch. Ergänzt wird das Programm durch kompakte Lunch Talks, die in der Mittagspause spannende Impulse zu aktuellen Entwicklungen, Entrepreneurship und Innovation vermitteln. 

Ein besonderes Highlight ist die Young Scientists Pitch Competition. Hier präsentieren herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler ihre innovativen Ideen vor einer hochkarätig besetzten Jury sowie einem Publikum aus Wissenschaft, Industrie und Investoren. Der Wettbewerb schafft Sichtbarkeit für die nächste Generation biomedizinischer Innovatorinnen und Innovatoren und fördert den Austausch zwischen Forschung und Anwendung. 

Was die life besonders macht, ist ihre außergewöhnliche Netzwerkatmosphäre. Vertreterinnen und Vertreter von rund 200 Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Organisationen nutzen die Veranstaltung, um neue Kontakte zu knüpfen, Kooperationen anzubahnen und bestehende Netzwerke auszubauen. Kaum eine andere Veranstaltung bietet so viele Möglichkeiten für hochwertige Begegnungen an nur einem Tag. 

Ein Tag. Ein Ökosystem. Unzählige neue Verbindungen. 

Ob Sie wissenschaftliche Impulse suchen, strategische Partnerschaften aufbauen, Investitionsmöglichkeiten entdecken oder eines der innovativsten Life-Science-Ökosysteme Europas kennenlernen möchten – die life – the biomedical convention 2027 ist der ideale Ort dafür. Seien Sie dabei und gestalten Sie gemeinsam mit führenden Köpfen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Medizin die Zukunft der Biomedizin.