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Boehringer Ingelheim übernimmt die Schweizer Biotechfirma Evax. Das aus der Universität Zürich hervorgegangene Unternehmen entwickelt VLP-basierte therapeutische Impfstoffe gegen allergische Hauterkrankungen bei Pferden. Der Zukauf erweitert Boehringers Tiergesundheitsportfolio und folgt der Übernahme des Schweizer VLP-Spezialisten Saiba Animal Health 2024.

Therapeutische Impfstoffe gegen allergische Hauterkrankungen bei Pferden sollen das Tiergesundheitsportfolio des Pharmakonzerns Boehringer Ingelheim erweitern. Die Übernahme knüpft an eine bereits etablierte Strategie rund um VLP-basierte Impfstofftechnologien an, und wieder greift Boehringer bei einem Schweizer Start-up aus der Region Zürich zu.

Forscher des Leibniz-Instituts DSMZ (Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH) in Braunschweig haben die weltweit erste bekannte Zelllinie mit dem seltenen Fusionsgen KMT2A::SEPTIN6 charakterisiert. KOPM-88 soll damit ein Forschungsmodell für einen bislang schwer untersuchbaren Subtyp der akuten myeloischen Leukämie (AML) liefern. Die Verwendung der Zelllinie aus einem jungen Patienten ist geklärt, anders als im Fall der bekannten HeLa-Zellen, bei denen über den finanziellen Ausgleich noch immer gestritten wird.

Da sich die Symptome vieler gastrointestinaler Erreger überschneiden, sind präzise und schnelle Diagnosen entscheidend für das Management akuter ­Gastroenteritis. Eine besondere Rolle spielen dabei molekularer Tests.

Ein mobiles Assistenzsystem, das Extended-Reality-Brillen mit Künstlicher Intelligenz kombiniert, soll Menschen mit Sehbehinderung künftig in ihrem Arbeitsalltag unterstützen. Entwickelt wird es in den kommenden Jahren gemeinsam von Forschern am KIT und am Fraunhofer IOSB.

Die Uniklinik Köln hat gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) die CDMO Celonic mit der Prozessentwicklung und GMP-Herstellung eines Antikörpers gegen Pseudomonas aeruginosa beauftragt. Der Wirkstoff soll insbesondere gegen schwere Krankenhausinfektionen und multiresistente Erreger helfen. Celonic produziert in Basel und Heidelberg.

Menschen mit feuchter altersabhängiger Makuladegeneration (AMD) erhalten bislang regelmäßig Medikamenteninjektionen ins Auge. Eine Studie der Medizinischen Hochschule Hannover untersucht nun ein Port-Delivery-System, das den Wirkstoff kontinuierlich abgibt und nur alle sechs bis neun Monate nachgefüllt werden muss. Eine Teilnahme an der Studie ist noch möglich.

Vaderis Therapeutics hat 152 Mio. US-Dollar für die Phase III-Entwicklung von Engasertib aufgenommen. Die Schweizer Biotechfirma will damit die globale HEROIC-Studie gegen die seltene Gefäßerkrankung HHT finanzieren. Der Wirkstoff könnte die erste speziell entwickelte Therapie bei HHT werden, die unter anderem schwere Nasenblutungen und chronische Anämie verursacht

Die Schweizer Biotech-Firma Vaderis Therapeutics hat eine Serie B-Finanzierung über 152 Mio. US-Dollar abgeschlossen. Das Kapital soll den Start der globalen Phase III-Studie HEROIC mit Engasertib ermöglichen, das gegen die hereditäre hämorrhagische Teleangiektasie (Morbus Osler) wirkt.