Die BB Biotech AG hat im Geschäftsjahr 2025 einen Gewinn von 578 Mio. Franken erzielt. Das geht aus noch ungeprüften konsolidierten Zahlen hervor und bedeutet eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr (2024: CHF 76 Mio.). Das Ergebnis spiegele vor allem die positive Aktienkursentwicklung der Portfoliounternehmen wider. Ende Februar gibt es offizielle Zahlen.
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Innovation fängt in der internationalen Kooperation an. Nach diesem Grundsatz betreibt die Robert Bosch Stiftung mit dem hauseigenen Gesundheitscampus und internationalen Partnern ein Netzwerk von Führungskräften, die zusammenkommen sollen, um in einer Art Masterclass Lösungsansätze zu bestimmten Themen zu erarbeiten. Der aktuelle Jahrgang Neuberufener soll sich dem gesunden Altern widmen.
Auf einem rund 3.200 m² großen Grundstück mitten zwischen anderen Labor-/Bürogebäuden im Örtchen Martinsried entsteht bis Herbst 2027 ein hochmodernes Forschungsgebäude: das gänzlich privat finanzierte neue Martinsrieder Life Science Center. Die Grundsteinlegung fand Mitte Januar statt.
Cytespace Africa Laboratories, Teil der ursprünglich aus Deutschland stammenden MLM Medical Labs, hat seine molekulare Testkapazität in Südafrika deutlich ausgebaut. Mit mehreren Roche-cobas-Systemen wurde mittlerweile der PCR-Durchsatz verdreifacht. Die Erweiterung unterstütze nun klinische Studien zu HIV, Hepatitis, STIs und weiteren Infektionen in Subsahara-Afrika.
Die FDA hat dem Zelltherapie-Kandidaten OpCT-001 von BlueRock Therapeutics, einer 100%igen Bayer-Tochtergesellschaft den Orphan-Drug-Status zur Behandlung von Retinitis pigmentosa erteilt. Die iPSC-basierte Therapie wird in einer Phase I/IIa-Studie geprüft und soll verlorene Photorezeptorzellen ersetzen. Der Status unterstützt die weitere klinische Entwicklung.
Mitte Januar wurde die Übernahme der ACH Solution GmbH (Fischlham, Österreich) durch die niederländische IGS GeboJagema vereinbart. Die Transaktion soll im ersten Quartal 2026 abgeschlossen werden. Begleitet wurde der Prozess vom M&A-Beratungsunternehmen MP Corporate Finance.
Die 11. Ausgabe des Guide to German Medtech Companies ist in Zusammenarbeit mit den Medtech-zwo-Kooperationspartnern Medical Mountains, SPECTARIS, IVAM, bayern innovativ Gesundheit, Medical Valley EMN, microTEC Südwest e.V., GTAI German Trade & Invest sowie VDMA erschienen.
Bio:cap 2026 bringt das globale Life-Science- und KI-Ökosystem im CityCube auf dem Berliner Messegelände zusammen. Die Veranstaltung vereint kuratiertes Networking, innovative Keynotes und praxisnahe Sessions am Tag mit sozialen Events im Festivalstil am Abend und vernetzt Start-ups, Investoren, Industrie und Forschung weltweit. Damit bekommt die Hauptstadtregion ein neues internationales Messeformat, das die Zukunft der Lebenswissenschaften entscheidend mitgestalten wird.
Aber die bio:cap, die vom 9. bis 11. Juni 2026 erstmals stattfindet, ist mehr als eine Messe: Sie ist ein Investival, das disruptive Ideen aus Biowissenschaften und Künstlicher Intelligenz mit Kapital und Politik zusammenbringt. In ideeller Trägerschaft der Charité und des Berlin Institute of Health (BIH), unterstützt vom Hasso-Plattner-Institut (HPI), entsteht ein Format, das klassische Branchengrenzen aufbricht und neue Allianzen schafft – zwischen Forschung, Industrie, Investoren und politischen Entscheidungsträgern.
Zielgruppe:
- Start-ups & Scale-ups
- Biotech- & Pharmaunternehmen
- Forschungseinrichtungen
- IT- & AI-Anbieter
- Investoren
- politische Entscheidungsträger
Höhepunkte:
- Kuratiertes Partnering & Matchmaking
- Keynotes und Deep-Dive-Sessions zu Biotechnologie, Diagnostik und AI
- Start-up-Pitches und Reverse Pitches großer Fonds
- Festival-Vibes: Networking-Lounges, Späti im Berliner Stil, bio:cap Investival Party


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