Roche hat 2025 ein Ausrufezeichen gesetzt. Der Basler Konzern steigerte seine Verkäufe währungsbereinigt um 7 Prozent auf 61,5 Mrd. CHF und legte beim Kernbetriebsgewinn sogar um 13 Prozent zu. Für viele Beobachter ist das mehr als nur ein solides Jahresergebnis.
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Mit dem Ausscheiden des aktuellen CEO des Diagnostikunternehmens Qiagen NV (Venlo, Niederlande/Hilden, Deutschland) und bevor ein neuer Chef gefunden und präsentiert wird, scheint es laut Bloomberg Aktivitäten in der Führungsetage zu geben, ob ein Verkauf oder die Hereinnahme eines großen strategischen Partners nicht auch eine Alternative sein könnte. Wegen dieser Gerüchte schießt der Aktienkurs kräftig in die Höhe.
Die Diskussion, die Mitte Dezember in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften zum Thema datengetriebene Diagnostik stattfand, zeigte, dass es nicht an Erkenntnissen mangelt, sondern dass fundiertes Forschungswissen, politische Ambition und operative Technologie-Realität im deutschen Gesundheitswesen endlich zusammengebracht werden müssen. Ein Zwischenruf von Prof. Dr. med. Dr. phil. Torsten Haferlach, Gründer und Geschäftsführer MLL Münchner Leukämielabor
DNA-Origami als Gamechanger: Das Münchner Start-up Amplifold will Schnelltests auf ein neues Niveau heben und hat in einer überzeichneten Seed-Finanzierungsrunde rund 5 Mio. Euro eingesammelt. Neben den Lead-Investoren Matterwave Ventures und XISTA Science Ventures beteiligten sich auch b2venture, Becker Ventures sowie Bayern Kapital, die Venture-Capital-Einheit des Freistaats Bayern.
Der Branchenpionier Qiagen vermeldet ein deutliches Plus im dritten Quartal und einen Zukauf in den USA im Bereich der Einzelzell-Sequenzierung. Dass man gleichzeitig ankündigt, einen neuen Chef zu suchen, statt diesen Nachfolger auch schon zu präsentieren, wirkt wie eine globale Werbeanzeige nach dem Motto: Völker der Welt, schaut auf diese Qiagen.
Die Smart Reporting GmbH (München) und die US-amerikanische Fluency for Imaging (FFI) unterzeichneten kürzlich eine Vereinbarung zur Übernahme von FFI durch das Münchner Healthtech-Unternehmen. Die neue Firma heißt Jacobian™. Ihr Ziel: die KI-gestützte Befundung weiter zu beschleunigen.
Künstliche Intelligenz (KI) ist im Labor angekommen und ihr Einfluss wird in den nächsten Jahren zunehmen. Sie beschleunigt Analysen und unterstützt die Auswertung komplexer Datensätze. Zugleich ist ihr Einsatz im hochregulierten GxP-Umfeld eine besondere Herausforderung. Vertiefende Einblicke hierzu bietet die PharmaLab am 25. und 26. November 2025 in Düsseldorf/Neuss.
Einen großen Fortschritt beim Nachweis der Schädigungen der grauen Hirnmasse, die bei Multipler Sklerose mit motorischen und kognitiven Defiziten einhergehen, melden Neuroimmunologen der LMU München. Mit einem neuen PET-Marker gelingt es ihnen, den Krankheitsverlauf zu verfolgen.
Biomarkerbasierte präklinische Entwicklungen sind entscheidend für die personalisierte Medizin. Durch integrierte Multi-Omics-Analysen und Bioinformatik öffnet die Competence Unit Molecular Diagnostics des AIT Austrian Institute of Technology den Weg zu innovativen Diagnostiklösungen.
Ob in Onkologie, Pathogen-Screening oder HLA-Typisierung – die sichere Extraktion von DNA und RNA ist die Grundlage für präzise Diagnosen und personalisierte Therapien.


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