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Das irrlichternde Scheinwerferlicht der Biotech-Szene hat für zwei Tage eine klare Ausrichtung: mit dem Branchentreffen in Leipzig soll die nationale und internationale Aufmerksamkeit konzentriert in die heimliche Biotech-Hauptstadt gelenkt werden, die sich zudem auch noch anschickt, das hippe Berlin in punkto Start-up-Hotspot zu übertrumpfen. Die allgemeine Lage, die Herausforderungen und eine ganze Menge innovativer Ideen – das wird die Gemengelage vor Ort sein, um die sich die Präsentationen und Gespräche in der Stadt der Life-Changer drehen werden.

Eine hohe Serie B-Finanzierung in den USA, die bei einem dreistelligen Millionenbetrag landet, ist immer eine Beachtung wert. Doch was weit weg anmutet, hat eine konkrete Verbindung nach Deutschland, genauer gesagt nach Dresden. Denn von dort stammt die ursprüngliche Technologie eines umschaltbaren T-Zell-Rezeptors aus der einstigen Firma GEMoaB GmbH, Ausgründung der Uniklinik Dresden. Mittlerweile heißt der US-amerikanische Abkömmling der einstigen Dresdener Gemoab GmbH AvenCell Therapeutics, Inc.

Das Medizintechnikunternehmen Eckert & Ziegler weihte im August ein neues Betriebsgebäude am Standort Dresden-Rossendorf ein.

Am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden unterstützt eine KI-geschulte Software Radiologen bei der Diagnose von Brustkrebs in sehr frühen Stadien der Krankheit. Das erhöht die Heilungschancen der betroffenen Frauen.

Rekombinasen wie die hier abgebildete trimere CRE-Rec interessieren Seamless Therapeutics ©Woods KC, Martin SS, Chu VC, Baldwin EP
J Mol Biol (2001) 313 p.49-69

Die Dresdener Seamless Therapeutics konnte eine Seed-Finanzierung in Höhe von 12,5 Mio. US-Dollar (11,8 Mio. Euro) einwerben, die die weitere Entwicklung ihrer Designer-Rekombinasen, einer neuartigen Gene-Editing-Plattform, voranbringen soll.

©KLM-Architekten und Ingenieure GmbH, vestico

Auf der Alten Messe Leipzig erinnern bald nur noch die beiden großen "M" an die frühere Nutzung des Areals. Auch die Zwischennutzung als Autokino ist nun vorbei, seit am Donnerstag der Spatenstich für ein weiteres Biotechnologie-Viertel für die Messestadt stattgefunden hat: der BioSquare hat mit c-Lecta auch schon einen prominenten Mieter.

© BMBF

Die Expertenjury hat aus den 15 Finalisten sieben Gewinner ausgewählt, ursprünglich waren 117 Konzeptanträge eingereicht worden. Vier der ausgewählten "Zukunftscluster" sind im medizinischen Sektor angesiedelt, einer beschäftigt sich mit dem hochaktuellen Thema "Wassermanagement".

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Zell- und Gentherapien verändern die Medizin – doch ihr Versprechen erfüllt sich nicht im Labor allein. Entscheidend ist der Weg danach: wenn aus einer Idee ein belastbarer Prozess wird, aus Forschung ein Produkt und aus einem klinischen Ansatz eine Therapie, die Patientinnen und Patienten tatsächlich erreicht. Wie dieser Weg gelingen kann, steht im Zentrum der ersten SaxoCell Conference am 2. und 3. Juni 2026 in Dresden.

Unter dem Motto „From Lab to Life: Advancing Cell and Gene Therapies Together“ wird das Penck Hotel für zwei Tage zum Treffpunkt einer Community, die eines der dynamischsten Felder der modernen Biomedizin voranbringen will. Im Mittelpunkt stehen nicht nur die nächsten technologischen Entwicklungen, sondern vor allem die Frage, wie gute Ideen schneller, sicherer und bezahlbarer in die Anwendung gelangen.

Die Founding Edition bringt Menschen zusammen, die an unterschiedlichen Stellen derselben Herausforderung arbeiten: Forschende, die neue Therapieansätze entwickeln; Klinikerinnen und Kliniker, die wissen, was im Behandlungsalltag zählt; Unternehmen, die Herstellung und Skalierung möglich machen; Start-ups und Investoren, die aus wissenschaftlicher Exzellenz marktfähige Lösungen formen.

Das Programm reicht von aktuellen Entwicklungen in der Onkologie und bei Autoimmunerkrankungen bis zu neuen Werkzeugen für Zellengineering, Delivery und klinische Translation. Besonders im Fokus steht die Frage, wie die oft zitierte Lücke zwischen Forschung und Anwendung kleiner werden kann: Welche Partner braucht ein Projekt? Welche Schritte sind für klinische Entwicklung, Herstellung und Finanzierung entscheidend? Und wie wird aus einer innovativen Therapie ein tragfähiger Weg in die Versorgung?

SaxoCell bringt dafür ein starkes Umfeld mit. Als Teil der bundesweiten Clusters4Future-Initiative des BMFTR bündelt das sächsische Zukunfts- und Innovationscluster Kompetenzen aus Dresden, Leipzig, Chemnitz und darüber hinaus. Im Mittelpunkt stehen neue Anwendungen und Produktionswege für personalisierte Zell- und Gentherapien – für „Living Drugs Made in Saxony“, die nicht im Labor stehen bleiben, sondern den Weg in die Anwendung finden sollen.

Nutzen Sie die Gelegenheit, in Dresden mit Menschen ins Gespräch zu kommen, die Zell- und Gentherapien gemeinsam voranbringen wollen, und knüpfen Sie wertvolle Kontakte für tragfähige Partnerschaften.

Weitere Informationen, Programm und Anmeldung: https://www.saxocell.de/en/saxocell-conference-2