Der US-Pharmakonzern Eli Lilly kauft weiter ein. Unter anderen das Schweizer Impfstoffunternehmen LimmaTech Biologics AG für bis zu 780 Mio. US-Dollar. LimmaTech entwickelt Impfstoffe gegen resistente bakterielle Infektionen wie Staphylococcus aureus, Gonorrhoe und Chlamydien. Das Leitprogramm gegen Krankenhausinfektionen bei S. aureus befindet sich in Phase I.
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Die MindMaze Therapeutics erhält im Rahmen einer strategischen Finanzierung 8 Mio. CHF vom KI-Unternehmen Neuro.io. Das Kapital soll die Vermarktung KI-gestützter Neurotherapien unterstützen. Beide Firmen prüfen zudem eine engere Zusammenarbeit oder gar Fusion. Der schillernde Gründer Tey Tadi ist bei diesen Firmenwandlungen immer im Hintergrund dabei.
Die portugiesische Champalimaud Foundation stärkt sich im Bereich T-Zelltherapien über eine Lizenz des Helmholtz Zentrums München. Mit der Fusionsrezeptor-Technologien zur Steuerung der T-Zell-Aktivierung übernahm die Stiftung zugleich TCR-Programme sowie zugehörige Daten und Materialien der Medigene AG. Die frühere CTO von Medigene arbeitet mittlerweile in Portugal.
Mit dem neuen BioHub in Ludwigshafen setzt die BASF stärker auf industrielle Biotechnologie: Mikroorganismen produzieren dort künftig biologische Pflanzenschutzmittel und Wirkstoffvorstufen auf Basis nachwachsender Rohstoffe. Nun wurde die Anlage eröffnet. In China allerdings hat BASF einen ganzen Zwilling seines Stammwerkes errichtet und stößt damit in ganz andere Dimensionen vor.
Die Curatis Holding AG sichert sich über eine Privatplatzierung mit einem strategischen Schweizer Investor 3 Mio. CHF. Das Wandeldarlehen soll die klinische Entwicklung des Spätphasen-Kandidaten Corticorelin gegen Ödeme bei Hirntumoren beschleunigen. Finanziert wird damit u.a. die Vorbereitung für eine japanische Phase III-Studie mit dem Kooperationspartner Neupharma.
Zeitlich und thematisch sehr passend zur Strategie der Bundesregierung, die gerade mit ihrer Roadmap für Biotechnologie für viel Diskussionen in der Community sorgt, eröffnet der Sartoriuskonzern ein Kompetenzzentrum für Zell- und Gentherapie-Materialien in Freiburg. Das Thema ist auch der große Schwerpunkt der Berliner Roadmap, allerdings mit großem Schwerpunkt in Berlin selbst. Sartorius zeigt damit, dass es auch noch andere Standorte und Regionen in diesem Bereich gibt und lenkt ein wenig ab von Gerüchten über eine Firmenbeteiligung, die gerade den Kurs nach oben treiben.
Das Schweizer 3D-Zellmodell-Unternehmen InSphero übernimmt die US-amerikanische PhenoVista Biosciences und baut damit seine Plattform für mikrophysiologische Systeme und tierfreie Testverfahren weiter aus. Nach der Übernahme von DOPPL Anfang 2026 erweitert InSphero sein Angebot nun um High-Content-Imaging, Phänotypanalysen und Anwendungen in der Neurowissenschaft.
Noch bis zum 31. Mai 2026 läuft die Einreichungsfrist für den Preis für Innovation in der Medizintechnik. Er wird alle zwei Jahre von der Deutschen Gesellschaft für Biomedizinische Technik im VDE und der Stiftung Familie Klee vergeben.


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Sartorius
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