Deutschland diskutiert seit Jahren darüber, warum klinische Studien zunehmend in andere Regionen der Welt abwandern. Ein aktueller Bericht der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages kommt dabei zu einem bemerkenswerten Ergebnis: Die oft beklagten regulatorischen Hürden erklären die Entwicklung nur teilweise. Wichtiger sind offenbar die Infrastruktur, Patientenrekrutierung, Kosten und strategische Investitionen anderer Länder.
Die klinische Forschung befindet sich in einer Phase tiefgreifender regulatorischer und technologischer Transformation. Mit dem Pharmadialog der Bundesregierung, den europäischen Initiativen rund um den Biotech Act sowie verbändeübergreifenden Plattformen zur Stärkung des Studienstandorts Deutschland rücken innovative und patientennahe Ansätze stärker denn je in den Fokus. Das Symposium bietet hochaktuelle Einblicke in die Umsetzung von ICH E6 (R3), regulatorische Neuerungen und die Perspektiven von Behörden, Industrie, Prüfzentren und Patientenvertretern. Erleben Sie praxisnahe Lösungsansätze für mehr Patientenbeteiligung und gewinnen Sie spannende Einblicke, wie KI in der klinischen Forschung eingesetzt wird.
Schon am Vorabend der Veranstaltung, am 19. November, laden wir Sie herzlich zu unserem bewährten „Get-together“ im Veranstaltungshotel ein. In entspannter Runde können Sie erste Gespräche führen, alte Bekannte treffen und neue Kontakte knüpfen. Persönliche Begegnungen, direkter Austausch und lebendige Diskussionen lassen sich einfach nicht digital ersetzen.
Das finale Programm finden Sie hier: www.bvma.de. Sie können sich bereits jetzt auf der BVMA-Webseite anmelden: Symposium | BVMA – Bundesverband Medizinischer Auftragsinstitute e.V.
Nutzen Sie die Gelegenheit, um mit Fachkolleginnen und -kollegen sowie renommierten Referenten/Referentinnen ins Gespräch zu kommen.
Wir freuen uns auf einen inspirierenden 20. November – und darauf, Sie vielleicht schon am Vorabend in München begrüßen zu dürfen.
Sie haben Fragen? Christina Krauss freut sich, Ihnen helfen zu können: christina.krauss@bvma.de
Ein Spezialfahrzeug mit Hightech-Diagnostik an Bord soll Bewohnern von Pflegeheimen im Saarland lange Wege zu medizinischen Untersuchungen ersparen. Derzeit präsentiert sich das Modellprojekt aus dem Saarland auf dem Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit in Berlin.
Mit der Trennung vom Biobank-Service-Geschäft hat sich die Hamburger Indivumed als Therapeutika-Biotech neu positioniert. Die früheren Arbeiten bleiben der Kern des medizinischen Wissens und die Quelle neuartiger Targets. Um die bereits vorvalidierte Auswahl schneller voranzubringen, werden nun Partner gesucht. Die Resonanz sei groß, sagen Matthias Evers und Hartmut Juhl im Gespräch mit ltranskript.
Sophia Genetics (Boston/Rolle (CH) platziert 10,53 Millionen Aktien zu je 4,75 USD und will rund 50 Mio. USD einnehmen. Konsortialbanken erhalten zudem eine Kaufoption für weitere 1,58 Millionen Aktien. Außerdem wird Präsident Ross Muken wird neuer CEO des Unternehmens, das KI-getriebene Präzisionsmedizin für die Onkologie und seltene Erkrankungen entwickelt.
Der Evonik-Geschäftsbereich Health Care in Hanau kommt nicht zur Ruhe. Nach der Einstellung der Ketosäureproduktion Ende 2025 verkaufte die Evonik Industries AG nun ausgewählte Produktionsanlagen für pharmazeutische Wirkstoffe an den Auftragshersteller ProChem.
Im Projekt NEMO haben Fraunhofer-Forscher eine Technologie entwickelt, die eine Wiedererkennung von Personen anhand der Signale aus ihrem Elektroenzephalogramm verhindert. Relevante Informationen für die Datenauswertung bleiben dabei erhalten. Das macht eine wissenschaftliche Nutzung der Daten einfacher.



Florian Preuß / UKS
Indivumed GmbH
Evonik Industries AG
Fraunhofer IDMT