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Die Europäische Investitionsbank (EIB) stellt der Ethris GmbH 30 Mio. Euro zur Verfügung, um den mRNA-Kandidaten ETH47 weiter klinisch zu entwickeln. Der Münchner RNA-Spezialist arbeitet bereits seit mehreren Jahren an dem breit angelegten antiviralen Ansatz. Dass nun ausgerechnet die EIB einsteigt, zeigt aber auch das Dilemma der Pandemievorsorge: Der gesellschaftliche Nutzen eines Breitband-Antivirals ist groß, der kommerziell kalkulierbare Markt dagegen schwerer zu greifen.

Plectonic Biotech will T-Zell-Engager präziser machen. Die Münchner Biotech-Firma setzt dabei auf ihre LOGIBODY-Technologie, die Tumorzellen anhand einer Kombination mehrerer Antigene erkennt und erst dann eine Immunreaktion auslöst. Eine neue Kooperation mit Evotec soll nun zeigen, ob sich dieses Prinzip mit einer zusätzlichen T-Zell-Kostimulation verbinden lässt.

Wer heute über den Campus Martinsried läuft, begegnet Spitzen­forschern, Gründern und Investoren. Genau diese Nähe macht Martinsried zu einem der dynamischsten Biotech-Standorte Europas – und das IZB zu einem Ort, an dem aus Ideen Unternehmen entstehen.

Der chinesische Life-Science-Dienstleister WuXi AppTec gehört zu den weltweit größten Anbietern von Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsdienstleistungen (CRDMO) für die Pharma- und Biotechnologiebranche. Das Unternehmen begleitet Kunden entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der frühen Wirkstoffforschung über präklinische und klinische Entwicklung bis hin zur kommerziellen Herstellung. Das stark wissenschaftlich geprägte Unternehmen hat in der Vergangenheit durch Zukäufe internationale Standorte aufgebaut. Aus dem Proteindesign-Zentrum in Gräfelfing bei München soll das gesamteuropäische Kompetenzzentrum für Drugdiscovery werden. Wir sprachen mit Steve Yang, PhD, Co-CEO von WuxiApptec.

Das Innovations- und Gründerzentrum Biotechnologie (IZB) in Martinsried bei München hat Anfang Juli gemeinsam mit dem High-Tech Gründerfonds (HTGF) den 11. Life Science Pitch Day veranstaltet. Zwölf Start-ups präsentierten sich dort vor Investoren.

Die DMEA Connecting Digital Health verabschiedet sich von Berlin mit einem neuen Teilnehmerrekord: Rund 22.000 internationale Besucher informierten sich vom 21. bis 23. April über die neuesten Lösungen für die digitale Gesundheitswirtschaft und nutzten die Chance, sich branchenübergreifend zu vernetzen.

Auf einem rund 3.200 m² großen Grundstück mitten zwischen anderen Labor-/Bürogebäuden im Örtchen Martinsried entsteht bis Herbst 2027 ein hochmodernes Forschungsgebäude: das gänzlich privat finanzierte neue Martinsrieder Life Science Center. Die Grundsteinlegung fand Mitte Januar statt.

Die Smart Reporting GmbH (München) und die US-amerikanische Fluency for Imaging (FFI) unterzeichneten kürzlich eine Vereinbarung zur Übernahme von FFI durch das Münchner Healthtech-Unternehmen. Die neue Firma heißt Jacobian™. Ihr Ziel: die KI-gestützte Befundung weiter zu beschleunigen.

Advanz Pharma hat sein Managementteam mit dem Biosimilar-Experten Dr. Piero Sciotto verstärkt. Das Pharmaunternehmen plant, noch in diesem Jahr ein breites Biosimilar-Angebot auf den deutschen und österreichischen Markt zu bringen. Das soll Sciotto vorbereiten und umsetzen.

Seit August wird die Life Science Factory gemeinsam von den erfahrenen Innovationsmanagern Ellen Goel und Dr. Sven Wagner geführt. Der von Sartorius ins Leben gerufene Start-up Hub ist inzwischen in Göttingen und in München ansässig.