Evonik hat im zweiten Quartal 2026 von Lieferkettenproblemen infolge des Nahostkonflikts durch höhere Preise profitiert. Das bereinigte EBITDA stieg um 24% auf 630 Mio. Euro. Der Konzern erhöhte seine Jahresprognose auf 2,2 Mrd. Euro EBITDA (2025: 1,9 Mrd. Euro). Trotz Sonderkonjunktur hält Evonik am Stellenabbauprogramm bis 2029 fest, betroffen: 3.200 Arbeitsplätze.
Am Fraunhofer IZM wurde ein Sensorsystem entwickelt, das Mediziner bei der Diagnose von Herz-Kreislauf-Erkrankungen unterstützen soll. Es basiert auf Künstlicher Intelligenz und wertet medizinische Daten effizienter und genauer aus.
Bei schwächerer weltweiter Nachfrage nach COVID-19-Impfstoffen sowie ausbleibenden Meilensteinzahlungen meldete BioNTech für das zweite Quartal einen Nettoverlust von 820,8 Mio. Euro bei einem Umsatz von 105,6 Mio. Euro. Dafür wurde die Onkologie-Pipeline auf inzwischen 14 zulassungsrelevante Phase III-Studien erweitert. Liquide Mittel gibt es genug: 16,6 Mrd. Euro.
Wacker Biotech und das US-Unternehmen Eclipsebio bauen ihre Zusammenarbeit bei RNA-Therapeutika aus. Eclipsbio liefert KI-gestütztes RNA-Design und sequenzbasierte Analytik zur GMP-konformen Herstellung von Plasmid-DNA, RNA und Lipid-Nanopartikeln (LNPs) auf Seiten von Wacker. So soll bereits die frühe Wirkstoffoptimierung in die Produktionsplattform einfließen.
Bei der Mainzer BioNTech SE steht ein Wechsel an der Unternehmensspitze bevor: Der Aufsichtsrat ernannte Dr. Guido Oelkers Anfang August zum neuen Vorstandsvorsitzenden. Er soll die neue Position spätestens zum 1. Februar 2027 antreten und folgt auf Unternehmensmitgründer Prof. Dr. Ugur Sahin.
Der Kölner IT-Spezialist q.beyond übernimmt die Mehrheit am SAP-Healthcare-Spezialisten GITG. Beide Unternehmen können damit künftig gemeinsam den kompletten IT-Bedarf von Krankenhäusern abdecken. Zunächst geht es jedoch um einen Ersatz für die in Kürze auslaufende SAP-Lösung IS-H.
Dr. Sven K. Weber wird im Oktober neuer Vorstandsvorsitzender der Zwingenberger BRAIN Biotech AG. Sein Vorgänger, Adriaan Moelker, steht dem Unternehmen als Berater noch bis Ende Januar zur Verfügung. Dann geht er in den Ruhestand.
Sachsen ist einer der dynamischsten Life-Sciences-Standorte Deutschlands mit starken Biotech-Clustern. Dabei profitiert das hochinnovative Ökosystem von der engen Vernetzung der Biotechnologie über Cluster- und Branchengrenzen hinweg.
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Basel Adams (AI generated)
BioNTech SE
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