Das erste Quartal ist schon wieder durch, die Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsgeprüften hatten einen hoffentlich guten Austausch, es geht auch in der Biotech-Community um viele Zahlen, die Akquisitionen gehen auch zum Jahresbeginn munter weiter. Für manche Firma aber war es das auch mit der Biotech-Szene und man verschwindet in Richtung Cyberwelt. Seltsame Zeiten, die sich auch im Nachrichtenüberblick widerspiegeln.
KI-Experte Khan wird bei Evotec auf den Posten des Chief Commercial Officers berufen, dessen Aufgabe darin bestehen soll, die wissenschaftlichen Plattformen besser mit den kommerziellen Strategien zu verzahnen.
Werden die fein vernetzten Blutbahnen im Gehirn durch winzige Blutklumpen verschlossen, droht ein Schlaganfall. Solche mikrometergroßen Blutgerinnsel bleiben oft unentdeckt. Forscher Peter Nirmalraj und sein Team an der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Versuchsanstalt für Industrie, Bauwesen und Gewerbe (EMPA) untersuchen das Vorkommen und die Zusammensetzung dieser winzigen Blutklumpen und füllen eine offene Datenbank mit ihrer 3D-Bildgebung.
Unterstützung aus Italien für die Wiener Proxygen. Eine erfahrene Wissenschaftlerin im Bereich der Degrader wird neue CSO.
Die Hamburger Beiersdorf AG legt einen neuen Venture-Capital-Fonds über 100 Mio. Euro auf. Der „Skin Care Innovation Fund“ investiert weltweit in Start-ups aus Life Sciences, Nachhaltigkeit, KI und digitaler Gesundheit. Damit soll die „führende Rolle in der Hautpflege“ durch Partnerschaften ausgebaut werden. Seit 2020 wurde in über 15 Unternehmen investiert.
BioVersys kooperiert exklusiv mit dem US-Netzwerk Hackensack Meridian Health zur Entwicklung neuer Ansamycin-Antibiotika gegen schwer behandelbare Nicht-Tuberkulose-Mykobakterien-Infektionen. Die Partnerschaft stärke die Pipeline und ziele auf wirksamere, oral verfügbare Therapien für chronische Lungenpatienten. HMH erhält Zahlungen und Umsatzbeteiligungen.
Das Medizintechnikunternehmen Siemens Healthineers stärkt mit 250.000 Euro die Forschung am Uniklinikum Erlangen. Das Geld fließt in die Namensstiftung „Foundation for Sustainable Healthcare“ und ist gleichzeitig ein Bekenntnis zum Standort Erlangen.
Die analytica 2026 verzeichnet mehr Aussteller und Besucher und bestätigt ihre Rolle als internationaler Branchentreff. Im Fokus standen vor allem KI, Automatisierung und digitale Labore. Rund 35.000 Teilnehmer informierten sich in München über aktuelle Entwicklungen in Analytik, Labortechnik und Biotechnologie. China ist ein Thema, doch wegen stagnierender Zahlen dominiert eher der Wunsch der Laborausrüster, wieder mehr Aufmerksamkeit in Gesellschaft und Politik zu erhalten.
In der biomedizinischen Forschung hat cell free DNA (cfDNA) in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen, da sie einen minimal invasiven Zugang zu genetischen Informationen ermöglicht.

istockphoto.com/artisteer
Ashiq Khan
EMPA.ch
Proxygen GmbH
Michael Rabenstein/Uniklinikum Erlangen
Messe München