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Das Heidelberger Biotech-Unternehmen TolerogenixX hat die Transplantation des letzten Patienten in seiner Phase IIb-Studie TOL-2 abgeschlossen. Die Studie untersucht, ob der neuartige Zelltherapieansatz MIC-Lx die lebenslange Immunsuppression nach einer Lebendnierentransplantation reduziert oder perspektivisch ersetzen kann. Erste Wirksamkeits- und Sicherheitsdaten werden für das erste Halbjahr 2027 erwartet.

Vom Heidelberger Labor der Universitätsklinik in den US-Markt: Der Wirkstoff gegen Hepatitis D – Hepcludex – erreicht mit der beschleunigten FDA-Zulassung einen weiteren Meilenstein. Die europäische Zulassung der EMA war bereits vor Jahren erfolgt und hatte den milliardenschweren Kauf des Unternehmens Myr durch Gilead angestoßen.

Neustart aus dem Bestand: Aus Molecular Health wird Lucera. Nach Jahren wechselvoller Unternehmensgeschichte lebt ein wesentlicher Teil der Heidelberger Molecular Health in neuer Form weiter. Ein Investorenkonsortium hat das Pharma-Technologiegeschäft des Unternehmens übernommen und unter dem Namen Lucera GmbH neu aufgestellt. Chef bleibt Dr. Friedrich von Bohlen, auch der Kopf hinter der Datenmaschine Dataome, Dr. Stefan Brock, bleibt als CTO an Bord.

Die Schließungen in Marburg und Tübingen zeigen, dass die große Impfstoff-Euphorie der Pandemiezeit wirtschaftlich nicht dauerhaft tragfähig war. Gleichzeitig wird aber deutlich, dass der Bedarf an flexiblen Innovationsflächen für junge Biotech-Unternehmen weiter steigt. Die Frage ist zunehmend nicht mehr, ob Deutschland Life Sciences fördern will, sondern welche Art von Infrastruktur künftig tatsächlich gebraucht wird. In Köln, Leipzig und Freiburg (und anderswo) baut man entsprechend Laborflächen aus, nordöstlich von Berlin hat man sich nun dagegen entschieden. Die Flächen könnten für ein Feuerwehrgebäude gebraucht werden …

Kooperieren ist schön und gut, eine echte Life-Sciences-Städtepartnerschaft unter deutschen Biotech-Regionen hat man noch nicht gesehen. Genau das haben die Bürgermeister der Städte Heidelberg und Mainz nun in einem Memorandum of Understanding beschlossen: eine engere Zusammenarbeit der Clusterorganisationen und Technologietransfereinrichtungen. Damit wird eine Blaupause geschaffen für andere Regionen, die in großer Zahl seit dem BioRegio-Wettbewerb entstanden sind. Interessant ist, dass ebenso ausdrücklich die Tür geöffnet wird für weitere Partnerregionen, womit ein geographisch benachbarter Großraum gemeint sein könnte.

Mit der dritten Ausgabe hat sich GENESIS 26 vom InnovationLab zur größten regionalen Networking-Veranstaltung im Bereich „Entwicklung von Plattformen der nächsten Generation für Krankheitsmodellierung und Wirkstoffscreening” entwickelt. Das Thema Organoide und Lab-on-chip lockte zahlreiche Interessierte in das ehemalige Heidelberger Hallenbad.

Das unabhängige Forschungsinstitut BioMed X in Heidelberg konnte mit Nico Frisch einen ausgewiesenen Verwaltungsfachmann gewinnen, der nun als Vizepräsident und Standortleiter agiert. Frisch trat seine neue Position Anfang Februar an.

Alzheimer bedeutet Gedächtnisverlust für den Betroffenen. Neben diesem sind aber vor allem die Angehörigen und auch das Pflegepersonal betroffen, wenn zum Verlust der kognitiven Fähigkeiten Begleitsymptome wie Unruhe, Aggression, Angst und Depression hinzukommen und die private Pflege unmöglich machen. Nun erhält auch dieser Seitenbereich der Erkrankung durch eine hohe Finanzierungsrunde mehr Sichtbarkeit.

Zwar ist das Unternehmen schon bald zehn Jahre alt, doch Innovative Molecules war bisher nur als Briefkasten in München und einem anderweitig beschäftigten Team geläufig. Erst mit der Finanzierung in den Corona-Jahren konnte dieses mit Myr und Phenex erfolgreiche Team den Fokus auf weitere antivirale Wirkstoffe legen. Offenbar mit Erfolg, denn nun wurde eine erste große Pharmapartnerschaft mit Alfasigma aus Italien vereinbart.

Mit der Unterstützung durch die Bill & Melinda Gates-Stiftung startet das private Forschungsinstitut BioMed X in Heidelberg einen Accelerator für Frauengesundheit. Damit soll ein vernachlässigtes Feld in den Fokus rücken. Erste Projekte werden für die Entwicklung nicht-hormoneller Verhütungsmethoden ausgewählt.

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Entdecken Sie eines der innovativsten Life-Science-Ökosysteme Europas 

Am 3. Februar 2027 kehrt die life – the biomedical convention ins Heidelberg Congress Center zurück. Rund 500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Unternehmerinnen und Unternehmer, Investorinnen und Investoren sowie Führungskräfte aus Deutschland und den Nachbarländern kommen zusammen, um die Zukunft der Biomedizin zu gestalten. 

Veranstaltet vom bioRN Life Science Cluster eröffnet die Konferenz einen einzigartigen Zugang zu einem der leistungsstärksten Life-Science-Ökosysteme Europas. Die Metropolregion Rhein-Neckar vereint exzellente Forschungseinrichtungen, weltweit führende Pharmaunternehmen, innovative mittelständische Unternehmen und eine dynamisch wachsende Start-up-Szene. Hier treffen wissenschaftliche Spitzenforschung und Unternehmertum aufeinander – und aus Ideen entstehen Innovationen mit echtem Nutzen für Patientinnen und Patienten. 

Das wissenschaftliche Programm gliedert sich in zwei sich ergänzende Themenfelder. Der Track „Biomedical Innovations“ präsentiert wegweisende Forschungsergebnisse, neue Technologien und erfolgreiche Beispiele für den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Anwendung. Der zweite Track „AI in Health“ zeigt, wie Künstliche Intelligenz die biomedizinische Forschung und Gesundheitsversorgung grundlegend verändert – von KI-gestützter Wirkstoffentwicklung und Computational Biology über digitale Pathologie bis hin zu Präzisionsmedizin und datengetriebener Diagnostik. Darüber hinaus stehen zentrale Fragen zu Regulierung, Datenintegration sowie den veränderten Rollen von Forschung, Medizin und Industrie im Zeitalter der KI im Mittelpunkt. 

Mehr als 30 Aussteller präsentieren neueste Technologien, Dienstleistungen und Innovationen. Die begleitende Ausstellung bildet den zentralen Treffpunkt der Veranstaltung und bietet ideale Voraussetzungen für den fachlichen Austausch. Ergänzt wird das Programm durch kompakte Lunch Talks, die in der Mittagspause spannende Impulse zu aktuellen Entwicklungen, Entrepreneurship und Innovation vermitteln. 

Ein besonderes Highlight ist die Young Scientists Pitch Competition. Hier präsentieren herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler ihre innovativen Ideen vor einer hochkarätig besetzten Jury sowie einem Publikum aus Wissenschaft, Industrie und Investoren. Der Wettbewerb schafft Sichtbarkeit für die nächste Generation biomedizinischer Innovatorinnen und Innovatoren und fördert den Austausch zwischen Forschung und Anwendung. 

Was die life besonders macht, ist ihre außergewöhnliche Netzwerkatmosphäre. Vertreterinnen und Vertreter von rund 200 Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Organisationen nutzen die Veranstaltung, um neue Kontakte zu knüpfen, Kooperationen anzubahnen und bestehende Netzwerke auszubauen. Kaum eine andere Veranstaltung bietet so viele Möglichkeiten für hochwertige Begegnungen an nur einem Tag. 

Ein Tag. Ein Ökosystem. Unzählige neue Verbindungen. 

Ob Sie wissenschaftliche Impulse suchen, strategische Partnerschaften aufbauen, Investitionsmöglichkeiten entdecken oder eines der innovativsten Life-Science-Ökosysteme Europas kennenlernen möchten – die life – the biomedical convention 2027 ist der ideale Ort dafür. Seien Sie dabei und gestalten Sie gemeinsam mit führenden Köpfen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Medizin die Zukunft der Biomedizin.