Mit zwei neuen Einrichtungen baut Bayern seine Infektionsforschung aus: Die Technische Universität München eröffnete in Freising-Weihenstephan das für 60 Mio. Euro erbaute Zentrum für Infektionsprävention (ZIP). Zudem startete in Würzburg das Bayerische Zentrum für präventive Infektionsmedizin (BZI), in dem alle sechs bayerischen Universitätsklinika zusammenarbeiten.

Der Mannheimer Industriedienstleister Bilfinger hat einen Wartungsvertrag im Wert von rund 17 Mio. Euro für einen Biopharma-Standort in Schottland erhalten. Der zunächst auf drei Jahre angelegte Auftrag umfasst integrierte Instandhaltungsleistungen in GMP-regulierten Produktionsbereichen. Mit dem Vertrag stärke Bilfinger seine Position im Life-Sciences-Sektor.

Der Münchner Biosimilarspezialist Formycon AG bringt gemeinsam mit Klinge Biopharma GmbH das Aflibercept-Biosimilar FYB203 in der EU auf den Markt. Die Fertigspritzen Ahzantive® und Baiama® sind seit 15. Mai in Deutschland, Frankreich und Italien verfügbar. Mit dem Eylea®-Biosimilar erweitert Formycon sein Portfolio auf drei eigenentwickelte Biosimilars.

Das Biotechnologieunternehmen Miltenyi Biotec erweitert seine Produktionskapazitäten für klinische Reagenzien am Standort Köln. Dafür saniert das Unternehmen einen ehemaligen pharmazeutischen Produktions- und Verpackungskomplex grundlegend und baut ihn zu einer modernen Fertigungsstätte für klinische Anwendungen um.

Die Beteiligungsgesellschaft EQT Group wurde als bevorzugter Fondsmanager für den neuen „Scaleup Europe Fund“ ausgewählt. Der mit 5 Mrd. Euro ausgestattete Fonds der Europäischen Kommission soll Finanzierungslücken bei europäischen Technologie- und Life-Science-Scale-ups schließen. Sektoren sind digitale und industrielle Bereiche sowie ausdrücklich die Life Sciences.

Eine kürzlich vereinbarte strategische Partnerschaft soll Berlin als Europas Zentrum der digitalen und translationalen Kardiologie stärken. Dafür kooperieren künftig das Medizintechnikunternehmen BIOTRONIK, die Charité – Universitätsmedizin Berlin und die Stiftung Deutsches Herzzentrum.

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Ihren Ursprung hat die Ilmac in der Schweizer Fachmesse für Laboratoriums-, Messtechnik und Automatik in der Chemie, die zum ersten Mal 1959 in Basel stattfand.

Die Ilmac vernetzt Fachleute aus sämtlichen Bereichen der modernen Chemie und Life Sciences – von Forschung über Entwicklung bis hin zur Produktion und Qualitätskontrolle.

Die Ilmac steht für Innovation, Vernetzung und Schweizer Qualität – und schafft Räume, in denen Wissen geteilt, Netzwerke gestärkt und Zukunft gestaltet wird.

Highlights der Ilmac Lausanne 2026: https://www.ilmac.ch/lausanne/highlights/

  • Ilmac Conference: Hochkarätige Conference mit aktuellen Branchenthemen und internationalen Referenten
  • Future of Life Sciences – Area: Innovativer Ausstellungsbereich mit Fokus auf Zukunftstechnologien, neue Ansätze und wegweisende Entwicklungen der Branche
  • Women in Life Sciences Afternoon (23. September): Inspirierende Veranstaltung rund um die Gender Health Gap und die wachsende Bedeutung weiblicher Führungskräfte in der Life-Sciences-Industrie
  • Startup – Area: Plattform für innovative Startups und aufstrebende Unternehmen, die neue Ideen und Lösungen präsentieren
  • Täglicher Networking-Lunch: Gezielte Austauschmöglichkeiten und wertvolle Vernetzung innerhalb der Community
  • Networking-Apéro am 23. September: Idealer Rahmen, um Kontakte zu vertiefen, neue Partnerschaften zu knüpfen und den persönlichen Austausch zu fördern

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat Sevabertinib von Bayer den Priority-Review-Status als Erstlinientherapie bei HER2-mutiertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs erteilt. Grundlage sind Daten der Phase I/II-Studie SOHO-01. Der Wirkstoff erhielt bereits 2025 den Breakthrough-Status sowie eine beschleunigte FDA-Zulassung für vorbehandelte Patienten.

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Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben ein laserbasiertes Verfahren entwickelt, mit dem sich mikroskopisch kleine und empfindliche Proben erstmals kontaktfrei in alle drei Raumrichtungen drehen lassen. Die Technologie soll hochauflösende 3D-Aufnahmen biologischer Strukturen verbessern und könnte neue Möglichkeiten für die medizinische Grundlagenforschung eröffnen.