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Der Life-Science-Konzern Sartorius hat 2024 trotz eines schwierigen Branchenumfelds seine Marktposition und Profitabilität gehalten und den Umsatz auf Vorjahresniveau stabilisiert. Die während des Jahresverlaufs angepassten Wachstums- und Ertragsziele wurden erreicht. Für 2025 erwartet das Unternehmen nun wieder ein moderates, profitables Wachstum über dem Marktdurchschnitt.

Der Start eines EU-Zulassungsverfahrens für den Labor-Burger von Mosa Meat, der „gestrickte Schinken“ von Projekt Eaden kurz vor dem Supermarktregal, das zuckende Stammzellfleisch von Myria Meat und eine Zusammenarbeit von Sartorius mit dem britischen Unternehmen für alternative Zellkulturmedienzusatzstoffe BSFE zeigen die Dynamik, die – angefacht von größer werdendem Interesse von Supermarktketten wie REWE – im Sektor der alternativen Laborlebensmittel gerade herrscht.

In den Jahren 2021 und 2022 gab es ein großes Wachstum an Bauvorhaben von Technologieparks oder Laborgebäuden. Schuld war die Pandemie. Danach gingen die Bauaktivitäten zwar aufgrund des schwierigeren finanziellen Umfeldes in dieser Nische für Gewerbeimmobilien zurück, doch verbleiben sie auf höherem Niveau als vor dem Aufschwung. Mit einer Liste der Technologieparks bringt |transkript einen Überblick zum Bestand, aber auch zu den Ausbauplänen in den kommenden Jahren.

Die Hamburger Evotec SE meldet eine Technologiepartnerschaft bei Zelltherapeutika mit der dänischen Novo Nordisk. Davon sollen die Evotec-Standorte Göttingen und Modena (Italien) besonders profitieren. Novo Nordisk finanziert an diesen Standorte zukünftige Projekte und überweist an Evotec auch eine Vorabzahlung in ungenannter Höhe. Aus den Projekten stehen Evotec bei gewissen Fortschritten auch Meilenstein- und Lizenzzahlungen zu, über deren Größenordnung ebenfalls nichts verlautete.

Ein Printmagazin, mit dem Fokus auf Start-ups aus den Life Sciences! Wie ein Katalysator will es junge Unternehmen in den Lebenswissenschaften mit den richtigen Impulsen voranbringen.

Der Göttinger Sartorius-Konzern intensiviert seine Zusammenarbeit mit NVIDIA, einem der führenden Anbieter von KI-Plattformen aus den USA. Ziel ist es, das umfangreiche Datenwissen von Sartorius aus der Laborprozesswelt stärker mit KI-Anwendungen zu verknüpfen.

Bundeskanzler Olaf Scholz zeigte als erster, welche Bedeutung er der Pharmaindustrie in seiner Standortpolitik beimisst, und besuchte Spatenstich-Veranstaltungen in Alzey (Eli Lilly) und Darmstadt (Merck KGaA). Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck folgt mit einer ganzen Rundreise zum Thema. Er startete wiederum bei der Merck in Darmstadt mit weiteren Stationen in Hessen, in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen, wo er in Göttingen in das Gründerökosystem der Life Science Factory eintauchte.

Operative Eingriffe bei Bauchspeicheldrüsenkrebs sollen künftig mit Hilfe einer miniaturisierten und KI-basierten Endoskopieplattform vereinfacht und präzisiert werden können. Entwickelt wird diese im Projekt CAPTAIN, das vom BMBF mit 2 Mio. Euro gefördert wird.

Auf dem Gesundheitscampus Göttingen haben HAWK-Präsident Dr. Marc Hudy und Oliver Jakobi, Geschäftsführer des Medizintechnikunternehmens Ottobock, einen Kooperationsvertrag für den Studiengang Orthobionik unterzeichnet. Die Kooperationspartner wollen künftig noch enger zusammenarbeiten, um Fachkräfte in diesem Bereich praxisnah auszubilden.

Eine rund 20-köpfige Delegation mit Spitzenvertretern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft der Region Südniedersachsen besuchte den BioRN Life Science Cluster Rhein-Neckar und führte Gespräche mit Vertretern der Landesregierung Baden-Württemberg und der Heidelberger Clusterorganisation. Vorgestellt wurden Meilensteine in der Entwicklung des Life-Science-Ökosystems Rhein-Neckar sowie Konzepte und Instrumente zur Stärkung der Translations- und Gründungsdynamik in der Region.