ASCO 2026: Immatics präsentiert neue Daten zu PRAME-Programmen und erweitert den Blick über Anzu-cel hinaus, doch der Jubel des Publikums gehört einer vielversprechenden Pankreaskrebstherapie sowie den neueren Daten zur In-vivo-CAR-T von Eli Lilly und Kelonia.

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Klassische Prozesse zur DNA Herstellung sind oft zeitintensiv, komplex und schwer skalierbar. Fermentationsschritte, bakterielle Sequenzen und aufwendige Aufreinigungen erhöhen nicht nur den Arbeitsaufwand, sondern auch regulatorische Hürden.

T-CURX übernimmt Pantherna: beginnt damit ein neuer Wettlauf um die nächste Generation der CAR-T-Therapien? Das Würzburger und Münchner CAR-T-Unternehmen T-CURX übernimmt das Berliner mRNA- und LNP-Unternehmen Pantherna Therapeutics. Finanzielle Details der Transaktion wurden nicht bekannt gegeben. Pantherna soll als hundertprozentige Tochtergesellschaft in Hennigsdorf weitergeführt werden.

Anfang Juni hat Erik Lundgren seine Tätigkeit als neuer CEO bei Immunic aufgenommen. Er folgt auf Dr. Daniel Vitt, der weiterhin für die wissenschaftliche Strategie des Biotech-Unternehmens verantwortlich bleibt.

Stärker als im Vorjahr: Die Chemspec Europe begrüßte am 6. und 7. Mai 2026 in Köln 4.238 Fachbesucher aus 60 Nationen und 454 Aussteller aus 28 Ländern.

Die aktuelle Veröffentlichung klinischer Phase I/II-Daten aus der BioVAT-HF-Studie gibt erste klinische Hinweise auf eine funktionelle Myokard-Regeneration. Daran beteiligt ist auch das Biotechnologie-Unternehmen Repairon aus Göttingen.

Erstmals haben Wissenschaftler eine hochauflösende, chromosomenbasierte Referenzkarte des Hopfengenoms erstellt. Ihre in Nature Communications veröffentlichte Arbeit gilt als bislang umfassendste genetische Vermessung der Pflanze.

Die Biosimilar-Firma Formycon startet 2026 stark: der Q1-Umsatz weist +13,1 Mio. Euro aus (Q1/25: 5,3 Mio. EUR). Treiber sind Meilensteine zu FYB206 (Keytruda-Biosimilar, Pharmakokinetik-Äquivalenz erreicht) und FYB203 (EU-Launch Eylea-Biosimilar, 3 Produkte im Markt). Die Prognose für 2026 wurde bestätigt: 60–70 Mio. Euro Umsatz, ein positives EBITDA bis 10 Mio. EUR.

Die Plasmatreat GmbH (Steinhagen/Westfalen) und das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM verstärken ihre Zusammenarbeit im Bereich umweltfreundlicher Beschichtungstechnologien. Dabei liegt der Fokus auf PFAS-freien Niederdruckplasma-Beschichtungssystemen, die in verschiedenen Schlüsselindustrien eingesetzt werden können.